Speak Up

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Online-Streaming ist während der Filmwoche von 5. bis 11. November möglich. Am Eröffnungstag, dem 5.11.2020, wird unser Streaming-Angebot ab 18:30 Uhr freigeschaltet und ist dann bis zum 11.11.2020 um 24:00 Uhr abrufbar. Das Streaming-Angebot wird über culturebase ein Angebot der Filmstadt München bereitgestellt.

Ihr könnt Einzeltickets oder einen Festivalpass, jeweils auch möglich mit Solibeitrag für das Neue Maxim, erwerben (Bezahlmöglichkeit ist Kreditkarte oder Paypal). Die jeweiligen Karten/den Festivalpass gibt es auf den Filmbeschreibungsseiten zu kaufen.

Speak Up Poster„Wenn du andere Rollen willst, musst du sie selbst schreiben!“ ist der Rat eines befreundeten Casting-Agenten, als der Schauspielerin und Filmemacherin Amandine Gay fortwährend stereotypische Rollen angeboten werden. Doch auch als Drehbuchautorin macht sie die Erfahrung, dass sie nur begrenzt Einfluss ausüben kann. Wieder und wieder sieht sie sich mit rückschrittlichen Klischees, konformistischen Produzent*innen und gläsernen Decken konfrontiert. Und irgendwann ist sie mit ihrer Geduld am Ende. Als Reaktion auf den strukturellen Rassismus innerhalb der französischen Filmbranche entsteht ihr dokumentarisches Debüt „Speak Up“ – ein afro-feministisches Manifest, mit dem Amandine Gay der Schwarzen Weiblichen Perspektive endlich Gehör verschaffen will. Sie lässt Schwarze Frauen* aus Belgien und Frankreich zu Wort kommen. Diese berichten von ihren alltäglichen Diskriminierungserfahrungen, von Vorurteilen und der Verschränkung von Rassismus und Sexismus. Der Film konzentriert sich dabei auf die kollektiv erlebte Diskriminierung und den Kampf um die Wiederaneignung eines eigenen Narrativs. „Speak Up“, der zwei Jahre vor dem Mord an George Floyd entstand, leistet einen wichtigen, afro-feministischen Beitrag zur (aktuellen) Black Lives Matter Bewegung und zeigt, dass auch im 21. Jahrhundert Rassismus, Sexismus und Homophobie noch längst nicht überwunden sind.

Infos

FR 2017; R: Amandine Gay; Dokumentarfilm; OmU; 122 Min
FSK 0

Category
2020, Bimovie 26, Dokumentarfilm